DEIN HERBST… GENUSS!

Warum heißt der Herbst eigentlich Herbst? Das deutsche Wort „Herbst“ ist eng verwandt mit dem englischen Wort „harvest“ und das bedeutet „Ernte“. Kein Wunder, ist der Herbst doch die Ernte-Jahreszeit schlechthin. Obstsorten wie Äpfel, Pflaumen und Birnen erreichen jetzt ihren geschmacklichen Höhepunkt und können gleich frisch vom Baum verzehrt werden.

Wir widmen der ertragreichen und farbenfrohen Jahreszeit ein ganz eigenes Thema „Dein Herbst… Genuss!“ Naturnähe wird hier ganz groß geschrieben, ebenso wie Tradition. „Richtig Wohlfühlen“ lautet die Devise, sowohl drinnen als auch draußen. Mit warmen Materialien wie Holz und Stroh gelingt das auch auf ganz natürliche Art und Weise.

Farbe ins Beet oder in den Kübel, genauer gesagt knalliges Orange, bringt die Lampionblume (Physalis). Das griechische Wort „Physalis“ heißt übersetzt „Blase“, was auf die Kelchblätter hinweist, die sich blasenförmig um die Frucht legen. Im sonnigen Halbschat-ten leuchten die Lampions besonders schön. Je sonniger die Pflanze steht, desto mehr muss gegossen werden. Vermeiden Sie Staunässe. Steht die Pflanze im Kübel, sorgen Sie für ausreichend Winterschutz. Ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen.


MIT DIESEN DEKOIDEEN KLAPPT ES MIT IHREM HERBST… GENUSS!

Der Kürbis ist die wohl bekannteste Frucht des Herbstes. Und das nicht nur, weil er am 31. Oktober zu Halloween vermehrt zum Einsatz kommt. Zierkürbisse (Cucurbita pepo) sind zwar nicht essbar – sie enthalten den Giftstoff Cucurbitacin – bringen aber jede Herbstdekoration zum Leuchten. Die kleine Variante vom Gemüsekürbis gibt es in vielen verschiedenen Farben und außergewöhnlichen Formen. Platzieren Sie einige unterschiedliche Zierkürbisse in einer Schale, am besten aus Holz, um die Natürlichkeit zu unterstreichen, und schon haben Sie ein buntes Herbst-Arrangement für Ihren Esstisch.

Wer kein Fan von Kürbisaushöhlen ist, kann auf die Terrakotta-Variante des geschnitzten Kürbisses zurückgreifen. Als Windlicht vor dem Hauseingang platziert, verleiht er dem Eingangsbereich einen schaurig-schönen Halloween-Look.

Besonders natürlich wirken Türkränze aus Stroh, Gräsern und Moos. Bei diesen Kränzen können Sie gerne klotzen statt kleckern: Hängt man mehrere in unterschiedlichen Höhen auf, wirkt das gar nicht übertrieben.

Schöne Windlichter aus Holz komplettieren den Look – hier fühlen sich Kerzen gleich zuhause.


FARBE FüR DEN HERBST.

Die Strauchveronika (Hebe andersonii) gehört zu den immergrünen Blütensträuchern und begeistert mit ihren wenigen Pflegeansprüchen. „Hebe“ ist griechisch und bedeutet „Jugend“. In der griechischen Mythologie war Hebe die Göttin der Jugend. Sie hatte die Macht, den Menschen die ewige Jugend zu schenken. Je kleiner die Blätter, desto winterfester ist die Strauchveronika. Mit den unterschiedlichen Grüntönen der Blätter lässt sich mit nur einer Pflanze Vielfältigkeit ins Beet bringen. Sie kann auch im Kübel auf Balkon oder Terrasse ihren Platz finden. Im kühlen Halbschatten fühlt sie sich am wohlsten. Sorten mit buntem Laub können gern sonniger stehen. So behalten sie ihre schöne Färbung.

Das aus Australien stammende Texasgras (Calocephalus brownii), auch bekannt als Stacheldrahtpflanze, bildet mit seinem silbrigen Laub einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Farben von Chrysantheme und Co. Mit dem Texasgras als Strukturpflanze setzen Sie an einem halbschattigen Standort ganz leicht Hingucker-Akzente im Beet oder Kübel. Vor dem ersten Frost muss das Texasgras zur kühlen Überwinterung ins Haus bzw. in die Garage geholt werden.

Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum) strahlen mit der angenehmen Herbstsonne um die Wette. Deshalb zählen sie auch zu den beliebtesten Herbstblühern. Im 17. Jahrhundert fanden sie von China ihren Weg nach Europa. Die Chrysantheme ist in China übrigens ein Symbol für ewige Liebe und langes Leben. Im nährstoffreichen, durchlässigen Boden fühlt sich diese Herbstschönheit am wohlsten. Ein geschützter Platz, der gut von der Herbstsonne gewärmt wird, ist für sie ideal. Frisch gepflanzte Chrysanthemen sollten Sie vor dem ersten Frost zur Sicherheit mit Reisig schützen. Damit sie im nächsten Jahr kräftig austreiben, warten Sie mit dem Rückschnitt auf das Frühjahr. Wer keinen Garten hat, kann mit der Chrysantheme und z. B. Gräsern ein schönes Herbst-Arrangement für den Kübel zusammenstellen.

Die Besenheide (Calluna vulgaris) blüht vom Spätsommer bis in den Herbst hinein in Weiß, Rosa oder Pink. Der immergrüne Zwergstrauch verleiht Ihrem Beet den speziellen Heidecharme. Callunen werden sehr gern von Bienen und Schmetterlingen angeflogen. Die Knospenblüher im Calluna-Sortiment warten mit einer Besonderheit auf: Sie halten ihre Knospen stets geschlossen. So sind sie widerstandsfähiger. Durch ihre rustikale Erscheinung ist die Besenheide eine wahre Bereicherung für die naturnahe Gartengestaltung. Am besten entfaltet sie sich in sauren Böden an einem sonnigen Standort. Schneiden Sie die Besenheide erst im Frühjahr zurück. Achten Sie darauf, nicht ins alte Holz zu schneiden, sonst treibt die Pflanze nicht mehr richtig aus. Für Liebhaber der Farbe Grün empfehlen wir Calluna vulgaris 'Skyline'. Die immergrüne, an kleine Zypressen erinnernde Besenheide steht gern sonnig bis halbschattig. Sie erreicht im Beet oder im Kübel eine Höhe von ca. 30 cm.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. © Talking Brands